Der Granatapfel – Frucht voller Nährstoffpower

Ein ganzer und ein aufgeschnittener Granatapfel

Von außen unscheinbar – von innen voller Nährstoffpower

Der Granatapfel erscheint von außen eher schlicht. Seine Vorteile offenbart er uns erst auf den zweiten Blick. Und zugegeben: es ist etwas schwer, dran zu kommen. Denn die wertvollen Vitalstoffe stecken in den essbaren Granatapfelkernen. Aber wenn du es geschafft hast die Kerne mit dem leuchtend roten Fruchtfleisch aus der ledrigen Schale zu befreien, wirst du belohnt.

Nicht nur wegen seines einzigartigen, süß-sauren Geschmackes ist der Granatapfel seit einigen Jahren auch bei uns in Europa bekannt und beliebt. Auch aufgrund seiner zahlreichen wertvollen Inhaltsstoffe steht die äußerlich apfelähnliche Frucht bereits seit Jahrtausenden auf dem Speiseplan des Menschen.

Verwendung schon in der Heilkunde des Mittelalters

Die Herkunft des Granatapfels kann man nicht eindeutig bestimmen. Man vermutet den Ursprung der roten Frucht jedoch in West- und Mittelasien. Wir wissen heute, dass er in der griechischen Mythologie als „Speise der Götter“ galt. Schon die alten Römer schätzten ihn wegen seiner heilsamen Wirkung. Auch im christlichen Mittelalter fand er Verwendung in der traditionellen überlieferten Heilkunde.

Heute wird er unter anderem im Mittelmeerraum kultiviert. Da er zwischen September und Januar geerntet wird, kennen wir ihn vorwiegend als Herbst- und Winterfrucht. Wegen seiner interessanten Mischung an Inhaltsstoffen wird er als regelrechtes Powerfood geschätzt. Einige ernährungswissenschaftliche Studien beschäftigen sich mit der möglichen positiven Wirkung des Granatapfels auf den menschlichen Körper. Eindeutige wissenschaftliche Belege oder gibt es dazu derzeit noch nicht. Aber die zahlreichen gesunden Inhaltsstoffe sprechen für sich.

Die inneren Werte … Warum ist der Granatapfel gesund?

Er gilt allgemein als Vitalbombe. Aber welche Vitamine stecken drin im Granatapfel? In Saft und Kernen findet man vor allem die Vitamine B, E und C sowie Folsäure. Aber auch Mineralstoffe wie Kalium und Kalzium sind enthalten und Spurenelemente wie zum Beispiel Eisen. Das Zusammenspiel dieser vielen wertvollen Inhaltsstoffe, kann wichtige Funktionen im Körper unterstützen. Eine besondere Bedeutung für unsere Gesundheit haben die im Granatapfel enthaltenen Antioxidantien.

Gutes für die Blase: Der Granatapfel kann mit Antioxidantien und Vitamin C zur Stärkung des Immunsytems beitragen. Ein intaktes Immunsystem macht die Blase stark gegen Angriffe von entzündungsauslösenden Bakterien.

Freie Radikale? Zeig ihnen die rote Karte!

Neben Vitaminen und Mineralstoffen enthält der Granatapfel reichlich wertvolle Antioxidantien, die sogenannten “Radikalfänger”. Warum sind Radikalfänger für unseren Körper so wichtig? Freie Radikale werden zum Teil von unserem eigenen Körper gebildet und fallen sozusagen als Nebenprodukte unseres Stoffwechsels an. Verschiedene Umwelteinflüsse, wie zum Beispiel UV-Strahlung, Zigaretten-, Alkoholkonsum oder Stress können die Bildung begünstigen. Wird der Körper stark durch freie Radikale belastet, spricht man von „oxidativem Stress“. Freie Radikale können dann unsere Zellen beschädigen und damit dem Körper schaden.

Polyphenole sind Radikalfänger

Der Granatapfel weist eine besonders hohe Dichte an sekundären Pflanzenstoffen, den sogenannten „Polyphenolen“, auf. Ein Beispiel hierfür ist die enthaltene Ellagsäure. Sekundäre Pflanzenstoffe kommen als natürliche Bestandteile in Gemüse, Obst, Hülsenfrüchten und Vollkornprodukten vor. Sie geben dem Granatapfel zum Beispiel seine Farbe. Und sie haben einen positiven Einfluss auf eine Vielzahl von Stoffwechselprozessen im menschlichen Körper. Diese bioaktiven Pflanzenstoffe wirken antioxidativ und können freie Radikale in unserem Körper neutralisieren und damit zum Zellschutz beitragen.

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Granatapfel entkernen – aber wie?

Aber wie kommt man denn nun dran, an die leckeren Kerne der Superfrucht? Die Schale und die Trennhäute der Frucht sind nicht genießbar. Sie sind lediglich die Verpackung für die fleischigen Granatapfelkerne. Am besten kannst du so die Kerne aus der Schale herauslösen:

  1. Schneide zuerst mit einem Messer den Blütenansatz aus der Frucht.
  2. Ritze die dünne Schale vorsichtig von oben nach unten ein.
  3. Nun kannst du die Frucht vorsichtig auseinanderziehen und in mehrere Teile brechen.
  4. Die mit Fruchtfleisch umhüllten Kerne kannst du jetzt von der Schale lösen.

So bleibst du sauber: Granatapfel schneiden ohne Spritzer

Nein, Flecken von Granatapfelsaft lassen sich nicht wieder entfernen. Vielleicht hast du selbst schon Erfahrungen gemacht mit Granatapfelflecken an der Wand und auf deiner Kleidung. Umso wichtiger, die Kerne mit einem kleinen Trick aus der Schale zu lösen:

Entferne die Kerne in einer großen Schüssel unter Wasser. Die fleischigen Kerne sind schwerer als Waser und sinken einfach auf den Boden. Das Wasser dann einfach durch ein Sieb abgießen. Schon ist das Beste aus dem Granatapfel fertig zum Genießen.

Wenn du nicht alles sofort verwendest, kannst du die Reste unkompliziert im Gemüsefach des Kühlschrankes lagern. Hier bleibt der Granatapfel einige Tage frisch. Granatäpfel kann man aber auch ungekühlt lagern. Sie werden im reifen Zustand geerntet. Deshalb reifen die Früchte nicht nach und sind mehrere Wochen bei Zimmertemperatur haltbar.

Granatapfel zubereiten

Wie das geht? Ganz einfach: streue die ausgelösten Kerne als Deko über Suppen, Salate oder Desserts. Der fruchtige Geschmack gibt aber auch herzhaften Gerichten das besondere Etwas. Deiner Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Also: ausprobieren und genießen!

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